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Das Frankenjura ist wahrscheinlich das bedeutendste Klettergebiet Deutschlands und genießt aufgrund seiner zahlreichen Extremklassiker und der langen Klettergeschichte Weltruhm.
Die Felsen erreichen im Nördlichen Frankenjura nur eher selten Wandhöhen von mehr als 30 m. Die meisten Klettertouren sind 10 bis 20 m hoch und ragen so kaum über die Wipfel der Bäume hinaus, so dass sich viele Klettergebiete ohne einen Kletterführer kaum finden lassen. In der „Fränkischen“ finden sich neuerdings auch viele hervorragende Bouldergebiete.
Die Felsqualität ist in fast allen Klettergebieten außerordentlich gut. Klettern kann man an den zahlreichen senkrechten bis überhängenden Kalkfelsen oder in einem der vielen Dächer, aber auch Genußkletterer kommen in den meist sehr griffigen und stets bestens abgesicherten Frankenjura Kletterrouten voll auf ihre Kosten.
Unsere Reise ist mit einem Kletterkurs verbunden. Der Kurs ist konzipiert für bereits fortgeschrittene Kletterer, die vor allem ihre Klettertechnik verbessern wollen. An ausgesuchten Kletterfelsen, die sich vor allem zum Bouldertraining eignen, werden zum einen grundlegende Klettertechniken trainiert, wie z.B. “seitliches Eindrehen”, dynamisches Klettern, Vermeidung “offener Türen”. Weitere Übungen werden sein: “Ägyptern” in Überhängen, spezielle Greif- und Tritt-Techniken, Körperschwerpunktverlagerung, Schwungerhaltung und Kletterfluss.
Als Unterkunft eignen sich besonders der Zeltplatz Eichler im Trubachtal (die Kletterschule kann Zelte zur Verfügung stellen), es gibt aber auch zahlreiche Pensionen und Gasthöfe, z.B. in Morschreuth.
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